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Verhalten im Wald

Die Gemeindeverwaltung hat die Beschwerde eines Jagdpächters über das Verhalten von Personen im Wald erhalten. Wir möchten daher an dieser Stelle nochmals an das richtige Verhalten im Wald erinnern:

Das Betretungsrecht für den Wald ist in § 37 Landeswaldgesetz geregelt. Danach darf jeder den Wald zum Zwecke der Erholung betreten. Das Betreten des Waldes erfolgt auf eigene Gefahr. Das Radfahren und das Reiten im Wald sind nur auf Straßen und hierfür geeigneten Wegen gestattet. Auf Fußgänger ist Rücksicht zu nehmen.
Nicht zulässig ist hingegen das Fahren und das Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern im Wald, das Zelten und das Aufstellen von Bienenstöcken im Wald, das Betreten von gesperrten Waldflächen und Waldwegen, das Betreten von Waldflächen und Waldwegen während der Dauer des Einschlags oder der Aufbereitung von Holz, das Betreten von Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten sowie das Betreten von forstbetrieblichen und jagdbetrieblichen Einrichtungen.
Für Hundehalter gilt: Wer außerhalb einer befugten Jagdausübung Hunde in einem nicht befriedeten Gebiet außerhalb seiner Einwirkungsmöglichkeit frei laufen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.